Jahreshauptversammlung und Nachwahlen zum Vorstand

13096019_10208913728937677_6764896268304283027_nDer Vorstand von LiSL Berlin-Brandenburg ist wieder komplett. Bei der Neu- und Nachwahl des Vorsitzenden, eines Stellvertreters und zweier Beisitzer am Abend in Berlin wurden Helmut Metzner (3. von links), Bernd Ostermayer (2. von rechts), Michael Bayer (1. von rechts) und Felix Recke (1. von links) gewählt. Der neu gewählte Vorsitzende Helmut Metzner nannte die Bewältigung der „CSD-Saison“ und die Unterstützung der Liberalen im Kampf um den Wiedereinzug ins Abgeordnetenhaus von Berlin als Arbeitsschwerpunkte. Natürlich werde es darum gehen, die Mitgliederzahl insgesamt und den Anteil weiblicher Mitglieder in Berlin und Brandenburg durch attraktivere Angebote zu steigern. Alex Nitt (2. von links) und Armin Wolf Grabs (3. von rechts) hörten das gerne. Zuvor hatte die Versammlung Armin Grabs für seine Arbeit gedankt. Er bleibt dem Verband als stellvertretender Bundesvorsitzender erhalten.

Gedenktag an die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen

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Zum Gedenken an die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen fand heute am 71. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz eine Kranzniederlegung statt. Vertreten war dabei auch die FDP mit Mieke Senftleben und Sebastian Ahlefeld. Helmut Metzner und Armin Grabs vertraten den LiSL Bundesvorstand.

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Beschluss der FDP Berlin: Flüchtenden unterschiedlicher sexueller Orientierungen und Genderidentität gezielt helfen

Die FDP Berlin ruft den Berliner Senat auf, sich zusätzlich um die Flüchtlinge zu kümmern, die besonderen Schutz benötigen. Der Senat muss speziell für alleinstehende Frauen, für homosexuelle Männer, sowie transsexuelle und transgender Menschen unter den Flüchtlingen separate Unterkünfte bereitstellen und sie aus den Massenunterkünften herausnehmen. Hilfsorganisationen und Verbände, die sich für diese Personengruppen einsetzen und in Eigeninitiative Wohnprojekte organisieren, sollen vom Berliner Senat und den Bezirken aktiv unterstützt werden. Diese Unterstützung kann finanzieller Natur sein, sich aber auch auf die personelle Unterstützung bei der Bereitstellung von Unterkünften oder Hilfestellung bei der Suche nach geeigneten Immobilien erstrecken. Der Senat muss Informationsmaterial bereitstellen, mit dem sich Frauen, Homosexuelle, Transsexuelle und Transgender über Organisationen, Projekte und Anlaufstellen informieren können. Die Sachbearbeiter und Sachbearbeiterinnen in den Registrierung- und Erstaufnahmeeinrichtungen und die Betreuer und Betreuerinnen von Flüchtlingsunterkünften müssen sensibilisiert werden, so dass Übergriffe verhindert werden können.

Unter der Leitung der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, Abteilung Frauen und Gleichstellung soll eine Anlaufstelle geschaffen werden, an die sich betroffenen Flüchtlinge hinwenden können. Hier soll auch eine Erfassung und Koordination von Projekten für die genannte Personengruppen erfolgen, Informationsmaterial erstellt und an entsprechenden Stellen verteilt werden.

Für die meisten Flüchtlinge ist ihre Religion ein wichtiger Anker. Daher fordern wir, dass die muslimischen Verbände sowie die katholische, evangelische Kirche und andere religiöse Verbände in ihrer Arbeit mit den Flüchtlingen für uneingeschränkte Toleranz und die Gleichberechtigung gegenüber Frauen, Homosexuellen und Transsexuellen/Transgender werben.

Landesverband LiSL Berlin-Brandenburg gegründet

Am 2. März 2015 haben die Mitglieder der Liberalen Schwulen und Lesben aus Berlin und Brandenburg einen gemeinsamen Landesverband gegründet. LiSL Berlin-Brandenburg ist nun in beiden Bundesländern aktiv. Im Zuge der Gründung wurde auch ein neuer Vorstand gewählt. Armin Grabs, der bisherige Vorsitzende von LiSL Berlin und stellvertretende Bundesvorsitzende von LiSL Deutschland e.V., wurde als Vorsitzender gewählt. Justus Leonhardt, der in den letzten Jahren den liberalen Auftritt beim CSD Berlin maßgeblich organisiert hat, und Olaf Kroschke-Paulus, der sich als gebürtiger Potsdamer und „Wochenend-Brandenburger“ besonders für die Belange in Brandenburg einsetzen wird, unterstützen den Verband als stellvertretende Vorsitzende. Als Beisitzer wurden Dr. Ulrike Lucas, Dirk Ludigs und Alexander Nitt gewählt, die alle drei auch über langjährige und vielfältige Erfahrungen im LGBT-Politik-Bereich verfügen.

LiSL Berlin zur Gegendemo des CSD Dresden und Gerede homo, bi und trans e.V.

lisl_dresdenAm 15. November 2014 hat die Gruppe der sogenannten „Besorgten Eltern“ zu einer Demonstration gegen Frühsexualisierung von Kindern an Grundschulen aufgerufen. Unter dem fadenscheinigen Vorwand des Kinderschutzes wurde hier versucht, den Gegnern einer Aufklärung an Schulen zu sexueller Vielfalt und anderen homophoben Rednern eine Plattform zu bieten. Die Dresdner Community reagierte prompt und rief zu einer friedlichen Gegendemonstration auf, die erfreulicher Weise auch deutlich mehr Teilnehmer fand als die Kundgebung der „Besorgten Eltern“. Zusammen mit der Jungliberalen Aktion (JuLiA) und der FDP Sachsen konnte LiSL Berlin hier deutlich Flagge zeigen. Unser Mitglied und Staatssekretär a.D. Jan Mücke rief in seiner Rede zu Wachsamkeit der Zivilgesellschaft auf. Toleranz und Akzeptanz sei auch in Sachsen in breiten Teilen der Gesellschaft verwurzelt, für Homo- und Transphobie gibt es keinen Platz.