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Papst Benedikt XVI. völlig realitätsfern |
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Geschrieben von: Manfred Krönauer
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Mittwoch, den 11. Januar 2012 um 00:00 Uhr |
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Wenn das Oberhaupt der Katholischen Kirche wie beim Neujahrsempfang vor dem Diplomatischen Corp über die Homo-Ehe vor Diplomaten von einer Bedrohung für die menschliche Würde und sogar für die Zukunft der Menschheit spreche, zeuge das einmal mehr von völliger Realitätsferne dieses Papstes und der Religionsgemeinschaft an sich, beklagt Manfred DONACK. "Wir empfehlen Papst Benedikt XVI. mit geöffneten Augen durch die Schar seiner Glaubensvertreter zu gehen, dann wird er einen hohen Anteil Homo- und Bisexueller kennenlernen, mit denen er sich über die Themen wie Homo-Ehe, Abschaffung des Zölibat, Adoptionsrecht für Eingetragene Lebenspartnerschaften, Abtreibung etc. austauschen kann, aber diesen Schritt trauen wir ihm leider nicht zu.", zeigt sich Manfred DONACK enttäuscht. Die Liberalen Schwulen und Lesben werden deshalb weiter für eine freie und aufgeklärte Gesellschaft streiten und für die Öffnung der Ehe und damit für das uneingeschränkte Adoptionsrecht von Eingetragenen Lebenspartnerschaften und die Angleichungen in anderen Rechtsbereichen wie etwa dem Steuerrecht kämpfen. Die Familie gründe eben nicht auf der Ehe zwischen Mann und Frau und sie sei auch nicht eine fundamentale Grundlage der gesamten Gesellschaft, wie dies Joseph Ratzinger einmal sah, erklärte der LiSL-Bundesvorsitzende Manfred DONACK. "Wir Liberale haben ein völlig anderes Familienbild: Familie ist für uns nicht nur überall dort, wo Erwachsene dauerhaft Verantwortung für Kinder übernehmen, sondern auch dort, wo Erwachsene dauerhaft Verantwortung füreinander übernehmen.", erläutert Manfred DONACK "und das wäre sicherlich auch für einen Christen im Hinblick auf das Gebot der Nächstenliebe hoffentlich nachvollziehbar", hofft Manfred DONACK.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. Januar 2012 um 08:48 Uhr |
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KAUCH: Ehegattensplitting für eingetragene Lebenspartner überfällig |
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Geschrieben von: Michael Kauch
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Freitag, den 30. Dezember 2011 um 00:00 Uhr |
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Zum Urteil des Finanzgerichts Köln zur Gleichstellung eingetragener Lebenspartner beim Ehegattensplitting erklärt der Berichterstatter für Schwulen- und Lesbenpolitik der FDP-Bundestagsfraktion Michael KAUCH:
Das Finanzgericht Köln hat den klagenden Lebenspartnern vorläufigen Rechtsschutz gegeben und den anhängigen Verfassungsbeschwerden Erfolgsaussichten zugesprochen. Das stützt die Rechtsauffassung der FDP-Bundestagsfraktion und ihren politischen Willen: Wer gleiche Pflichten wie Ehegatten hat, muss auch gleiche Rechte bekommen. Die Liberalen fordern die volle Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften mit der Ehe.
Die christlich-liberale Koalition hat eingetragene Lebenspartner auf Initiative der FDP bereits beim Beamten- und Soldatenrecht sowie bei Erbschaft- und Grunderwerbsteuer gleichgestellt. Die Gleichstellung bei der Einkommensteuer ist nun überfällig. Der FDP-Bundesvorsitzende Philipp Rösler hat in der Koalition bereits erreicht, dass das von uns erwartete Urteil des Bundesverfassungsgerichtes ohne jede Verzögerung umgesetzt wird. Wir fordern die Union nun auf, dieses Urteil gar nicht mehr abzuwarten und unverzüglich die überfällige Gleichstellung mit uns zu beschließen. |
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. Januar 2012 um 09:05 Uhr |
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Bundestag wählt Kuratoriumsmitglieder für Bundesstiftung Magnus Hirschfeld |
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Geschrieben von: Michael Kauch
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Donnerstag, den 01. Dezember 2011 um 00:00 Uhr |
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Der Deutsche Bundestag hat heute seine neun Kuratoriums- mitglieder für die Bundes-stiftung Magnus Hirschfeld gewählt. Für die FDP-Fraktion wurde Michael Kauch benannt, der gemeinsam mit Bundes-justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger die Gründung der Stiftung vorangetrieben hat.
Weiter wurden gewählt: Stefan Kaufmann, Jan-Marco Luczak und Jens Spahn (alle CDU), Dagmar Wöhrl (CSU), Barbara Hendricks und Johannes Kahrs (beide SPD), Barbara Höll (Linke) und Volker Beck (Grüne). Weitere sechs Kuratoriumsmitglieder werden von der Bundesregierung benannt, acht von Verbänden der schwul-lesbischen Community. Das Kuratorium wird voraussichtlich im Februar zur ersten Sitzung zusammentreten."
Dazu erklärt Michael Kauch: „Heute wurde ein weiterer Schritt zur Arbeitsfähigkeit der Stiftung gemacht, die durch Bildung und Forschung der Diskriminierung Homosexueller entgegen treten soll. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit in der Stiftung. Gleichzeitig erwarte ich von allen gewählten Kuratoren, dass sie sich konstruktiv an der Arbeit beteiligen.“
Zur Stiftung: http://mh-stiftung.de/ |
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. Januar 2012 um 09:06 Uhr |
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Erste Bundesmitgliederversammlung von LiSL Deutschland |
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Geschrieben von: Sebastian Ahlefeld
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Montag, den 14. November 2011 um 09:06 Uhr |
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Am Rande des Sonderparteitages der FDP in Frankfurt am Main am 12. und 13. November fand die erste Bundes- mitglieder- versammlung der Liberalen Schwule und Lesben Deutschland statt. Auf der Tagesordnung stand neben den Wahlen zum Bundesvorstand unter anderem die Änderung der Bundessatzung.
Bei den Wahlen zum Bundesvorstand konnten sich 5 Berliner Mitglieder behaupten. Zum ersten Mal wurde auch ein Bundesschiedsgericht gewählt, wo sich unser Mitglied Dr. Peter Sdorra als Vorsitzender durchsetzten konnte. Dies ist ein sehr gutes Ergebnis für den Landesverband Berlin.
Wir danken den Mitgliedern des Gründungsvorstandes für ihre Arbeit und wünschen allen neuen Amtsträgern des Bundesvorstandes sowie Schiedsgericht gutes Gelingen in ihrer neuen Verantwortung.
Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
Bundesvorsitzender Manfred Donack Bundesschatzmeister Tino Pakusa Stellv. Bundesvorsitzender (Organisation) Armin Grabs Stellv. Bundesvorsitzender (Presse) Manfred Krönauer Stellv. Bundesvorsitzender (Programmatik) Bernd Ostermayer Beisitzerin Dr. Ulrike Lucas Beisitzer Ralf Gion Fröhlich Beisitzer Mark Stanitzki Beisitzer Rolf Würz
Das Bundesscheidsgericht wurde wie folgt gewählt:
Bundesschiedsgerichtsvorsitzender Dr. Peter Sdorra Stellv. Vorsitzender Dr. Stefan Otten Stellv. Vorsitzender Reiner Gerhold
Als Kassenprüfer wurden Elisabeth Oehler und Alexander Mörike gewählt. |
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. Januar 2012 um 08:44 Uhr |
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Liberale Schwule und Lesben begrüßen Gründung der Bundesstiftung Magnus-Hirschfeld ausdrücklich |
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Geschrieben von: Manfred Krönauer
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Freitag, den 11. November 2011 um 09:23 Uhr |
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Der Bundesvorsitzende der LiSL, Manfred Donack, dankt der Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) für ihren unermüdlichen Einsatz zur Gründung der Magnus-Hirschfeld-Stiftung, die durch Forschung und Bildung der Diskriminierung homosexueller Männer und Frauen in der Gesellschaft aktiv entgegenwirken wird.
Dank der FDP konnte 2009 das Projekt im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und FDP vereinbart und nun endlich umgesetzt werden. Die Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat zudem erreicht, dass 10 Millionen Euro Startkapital zur Verfügung gestellt wurden. Manfred DONACK wünscht dem Vorstand der Stiftung Jörg Litwinschuh alles Gute und viel Erfolg in der schwul-lesbischen Arbeit und sichert dem Stiftungsvorstand eine loyale und offene Zusammenarbeit zu. Die Liberalen Schwulen und Lesben haben kein Verständnis für die Kritik des LSVD, der schon vor Aufnahme der Arbeit der Stiftung den Gründungsprozess mit Besserwisserei schlecht reden will. Nicht die Organisation wollen wir Liberale bewerten, sondern die zu leistende Arbeit für die schwul-lesbische Community. |
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 18. November 2011 um 09:27 Uhr |
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